Das Dorf befindet sich nordöstlich der Stadt Landskron. Es liegt im Tal des Flusses Mährische Sasau und bildet das Tor in die Naturlokalität des „Sasauer Tales“, das häufig von den Touristen und Ausflügler besucht wird. In der Gemeinde sind zu dem dauerhaften Verbleib 498 Einwohner gemeldet. Durch die Urkunde aus dem Jahre 1304 bestätigt der König Václav der II. die Stadt Landskron mit 24 Dörfer als die Gabe dem Königsaler Kloster. Unter den genannten Dörfern ist das Dorf Albrechtsdorf schon erwähnt. Eine der historischen Dominanten des Dorfes ist die Kirche Sankt Anna, das von den Albrechtsdorfer Bürger im Schnittbereich der Jahren 1862-64 gebaut wurde. Die Kirche hat mehrere Restaurierungen durchgemacht, die größere Sanierung wurde im Jahre 1997 durchgeführt. Neuzeitliche Historie besteht aus dem Zeitraum nach dem Jahre 1945, weiter aus dem Zeitraum der Jahren 1976-90, wo das Dorf ein Bestandteil der Stadt Landskron war, und aus dem Zeitraum seit 1. 1. 1991, wann das Dorf nach dem Referendum der Bürger selbstständig wurde. Das Ergebnis ist das renovierte Gemeindevermögen, Gartenpflege und ein größeres Interesse der Leute um das Dorf. Der erste Bürgermeister nach dem Verselbständigung der Gemeinde war Alois Hrbáček (bis 2002), jetzt Ing. Jaroslav Novák. In der Gemeinde arbeitet die Bürgervereinigung der Feuerwehr, der Jäger und Leibeserziehungseinheit, die neben ihrer eigener Tätigkeit kulturelle und gesellschaftliche Veranstaltungen für die Bürger gewährleisten.
Ausführliche Informationen (übernommen aus der „Landeskunde Lanškrounsko"): Albrechtsdorf liegt im Tal des oberen Stromes der Mährischen Sassau 3 km nordöstlich von Landskron. Die erste schriftliche Erwähnung vom Albrechtsdorf stammt aus dem Jahre 1304 aus der Schenkungsurkunde des Königs Václav der II. dem Königsaaler Kloster. Die Gestalt des Dorfnamens ist typisch kolonisierend und geht aus dem persönlichen Namen des Dorfslokators aus. Die Entstehung ist in der Zeit der mittelalterlichen Kolonisation der hiesigen Gegend. Davon die Bennenung Albrechtsdorf, die bedeutet „das Dorf der Albrechtsleute“. Später wurde der Name auf Olbersdorf verstümmelt und in dieser Gestalt wird er bis zum Jahre 1945 verwendet. Die Nähe des Dorfes zur Stadt Landskron beeinflusste schon seit undenklichen Zeiten das Schicksal des Albrechtsdorfes. In den Jahren 1976- 1991 wurde sogar Albrechtsdorf administrativ mit der Stadt Landskron vereint. Markante Kraft in der Historie des Dorfes wurde auch das Flüsschen Mährische Sassau, die eine ganze Reihe der Einrichtungen angetrieben hat. Schon im Jahre 1371, wann der Leitomischler Biskup Petr Jelito in Landskron die Kanonie der Ordensangehöriger des St. Augustin Ordens gegründet hatte, schenkte er diesem Kloster eine Mühle auf Mährichen Sassau, die bei Albrechtsdorf liegte. Im Jahre 1508 hat der damalige Besitzer der Stadt und der Herrschaft Vojtěch aus Pernstein die Urkunde dem Vogt des Albrechtsdorfes Lytman, aus deren geht hervor, dass das Flüsschen irgendeinmal auch den Hammer - der Schmiede mit einem mechanischen Hammer angetrieben hat. Die existierte aber Anfang des 16. Jhs. nicht mehr und erinnerte an sie nur die Benennung der Wiese „Auf Hamerna“. Außerdem ist das im sogenannten Lytmans Hamfescht existierende Walke erwähnt, welche die landskroner Tuchmacher zu der Produktion des Wolltuches benutzten. Der Vogt war verpflichtet u.a. die Rinne, die das Wasser zu der Walke leitete, zu reparieren und instand zuhalten, wozu er herrschaftliches Holz benutzen konnte. Zum Zubehör des Schulzengerichtes, das Lytman von Vojtěch aus Pernstein gekauft hat, gehörte außer den Ländereien und der genannten Wiese auch Zubehör in der Form eines kleinen Baches über die Walke, eines Fischhälters und der Schank, von dem war er verpflichtet zweimal pro Jahr der vereinbarte Lohn zu zahlen. Die Walke ist in Albrechtsdorf auch im Jahre 1588 erwähnt, in den Artikeln Landskroner Tuchmacher. Die letzte Einrichtung dieser Art wirkte hier seit dem Jahre 1837 bis zu den ersten Zehntel des 20. Jhs. Landskroner Herrschaft kam allmählich in's Eigentum Kostka von Postupitz und nachfolgend Pernstein. Im Jahre 1588 wurde zu dem weiteren Besitzer einer der reichsten Männer im Land Adam Herzan von Harras. Am 5. Dezember 1622 kaufte Landskroner Herrschaft der damalige tschechische Statthalter Karel von Liechtenstein. Im Besitztum seines Stammes blieb die Herrschaft und mit ihr auch Albrechtsdorf bis zum Jahre 1850. Die Jahre 1848-1850 brachten Albrechtsdorf markante Änderungen in Form einer Revokation aller untertänigen und nach und nach auch anderen Verpflichtungen zu der Landskroner Herrschaft. Der erste Bürgermeister wurde Vinzenz Maixner (bis Jahr 1861). Seit dem Jahre 1850 war Albrechtsdorf der Bestandteil Gerichts-und Politikkreises Landskron. Die hiesige Schule ist zum ersten mal im Jahre 1788, wenn im Hause Nr. 3 unterrichtete, erwähnt. Im Jahre 1792 wurde ein neues Schulgebäude, das im Jahre 1871 ausgedient hatte und 5 Jahre später durch einen aus Holz gebauten Neubau ersetzt wurde. Bis 1998 wurde die Schule von den Schülern der 3. und 4. Klasse, die nach Landskron kamen, dann wurde die Schule geschlossen. Die ehemalige Schule ist in ein gesellschaftlich-kulturelles Zentrum mit einem geräumigem Saal und anderen Räumen für Freizeitaktivitäten umgewandelt. Eine Wohnung gibt es auch hier. In der Gemeinde ist ein schöner Kindergarten, der rekonstruiert wurde. Das eigene Abaton haben die Albrechtsdorfer erst in den 60-ger Jahren des 19. Jhs. ausgebaut. Zur Hauptbewegkraft des Baus wurde Wenzel Knapek, der aus dem Haus Nr. 59 stammte. Er hat nicht nur die Baupläne verarbeitet und das Geld gesammelt, sondern auch zum Bau selbst finanziell beigetragen hat. Der Grundstein der Kirche Sankt Anna, die auf der Stelle der alten hölzernen Glockentürmchen ausgebaut wurde, wurde im Jahre 1861 gelegt. Im Jahre 1865 wurde er dann unter zahlreicher Beteiligung der Gläubigen aus der Gemeinde und auch der Einwohner der Stadt Landskron. Auch wenn es sich um einen sakralen Bau handelt, ist er für diese Zwecke nicht ausgenutzt, weil er im Eigentum der Gemeinde ist, wird die Kapelle zu dieser Zeit zu den kulturellen und den anderen gesellschaftlichen Treffen benutzt. Das Gebäude wurde umfangreich rekonstruiert. Der eigene Friedhof wurde von der Gemeinde im Jahre 1893 errichtet. Zu den Sehenswürdigkeiten der Gemeinde gehört auch die sogenannte Schöberl´s Kapelle auf dem gleich genannten Hügel über Albrechtsdorf bei der Schnellstraße Richtung Štíty (Schildberg). Diese sogenannte Kapelle stellt einen Barockpfeiler mit der Statuengruppe Pieta aus dem Jahre 1704 dar. Diesen Pfeiler ließ der ehemalige herrschaftliche Angestellte - Rentner Jan Jiří Antonín Bartošek aufstellen. Auf seinem Piedestal sind insgesamt drei Aufschriften - lateinische, tschechische und deutsche gehauen, die verkünden, wer und wann diese „Kapelle“ auf türmen ließ, sie wurde auch mit einem Wappenzeichen des Angestellten in Form des goldenen Gryf mit dem Schwert in der rechten Hand angeschafft. Das gesellschaftliche Leben der Gemeinde in der ersten Hälfte des 20. Jhs. erfüllten die traditionellen Vereine wie der Freiwillige Feuerwehrverein, der Verein wurde im Jahre 1886 gegründet, im Jahre 1905 wurde ein Landwirtschaftliches Casino, DKV und andere gegründet. Zum Wechsel der Jahre 1918 und 1919 gliederte sich der Besitzer des Erbenschutzgerichtes in Albrechtsdorf und der bisherige Abgeordnete des Wiener Reichrates Wilhelm Maixner aktiv in die Tätigkeit des Vereins und auch in die Gestaltung des staatlichen Organs Deutsch-österreich ein. Seit 1.10. 1938, wann Wilhelm Maixner auf sein Amt zurücktreten musste, in Folge des Münchner Abkommen fiel die Gemeinde dem nazistischen Deutschland in den enstandenden Reichsgau Sudeten zu. Nach dem zweiten Weltkrieg verlief in der Geschichte des Albrechtdorfes ähnlich wie auch in ganzer Reihe der Orte auf dem Gebiet in der Nähe von der Stadt Landskron eine große Umstellung in der Gestalt der Aussiedlung und Einsiedlung aus dem Innenland. In den Jahren 1945-1946 kam es zu der gewaltigen Unterbrechung der Kontinuität der Siedlung, die fast sechs und ein halbes Jahrhundert dauerte. In der ganzen Region nach der Aussiedlung der deutschen Einwohner kam es zu einem großen Rückgang vor allem der Arbeitskräfte, aber dank der allmählichen Einsiedlung wurde das Dorf erhalten. In der Gemeinde wurde der landwirtschaftlicher Charakter erhalten, umliegende Wälder ermöglichten die Entstehung der Holzindustrie. Zur Zeit wirkt hier die wiederhergestellte Freiwillige Feuerwehr, Jägerverein, Gerichtschulzewald Albrechtice, DKV und Klub der Bewegung in der Gemeinde – Schnecke, die gesellschaftliche Veranstaltungen für fünf hundert ständiger Einwohner organisieren. .