Das Dorf 14 km südöstlich der Stadt Landskron. Der letzte Bahnhof und Tunell in dem tschechischen Teil der Hauptbahnhoflinie. Südlich von der Gemeinde die Ruine des Klosters Krone. Ausführliche Informationen (übernommen aus der „Landeskunde Lanškrounsko"): Die Gemeinde Budigsdorf, die am Fluss Mährische Sasau 14 km südöstlich der Stadt Landskron liegt, gehört zu den historischen mährischen Gemeinden der Region. Die älteste Historie des Budigsdorfes hängt eng mit dem Augustinianerkloster Krone St.Maria (lat. Corona sanctae Mariae) zusammen, das über die Gemeinde auf dem Hügel, der den Fluss Mährische Sasau umströmt, gegründet wurde. Mit der Urkunde vom 26. April 1267, mit deren Boreš von Riesenburg den Brüdern Eremitern einen Teil von seinen Mährisch Trübauer Kolonien schenkte, legte er den Grund des ältesten mährischen Klosters der Augustinianer Eremiter. Das wurde kurz danach unter dem Namen Krone St. Maria ausgebaut. Durch die nächste Gabe vermehrte Boreš von Riesenburg den Klosterbesitz im Jahre 1275, als er den Augustinianern u.a. den Hügel und den Wald zwischen dem Budigsdorf und dem Fluss Sasau, 20 Pflüge in Třebařov, einschließlich der Mühle mit gezwungener Verwendung und des Flusses bis zu der Grenze seiner Kolonien, übereignete. Die Urkunde aus dem Jahre 1275 ist die erste Erwähnung über dem Budigsdorf, das zu dieser Zeit Budíkov (Vudicdorf) genannt wurde. Der erste Beleg des Namens Krasíkov (Crasikow) ist erst aus dem Jahre 1360 bekannt. An der nationalitäten Grenze der tschechischen und deutschen Ansiedlung war eine ganze Reihe der Ortschaften, die zwei autonome Namen hatten, einen tschechischen und einen deutschen, die keine Bedeutungsvarianten oder Verdrehungen sind. Ein Teil von Budgisdorf gehörte in der Hälfte des 14. Jahrhunderts dem Kloster, der zweite Teil dann zu der Herrschaft in Zábřež. Erst in dem 1398 gewannen die Augustinianer ein Teil von Budigsdorf, Žitná genannt, in den Versatz und verenigten so das ganze Dorf. Etwa im Jahre 1421 wurden die Eremiter gezwungen, das Kloster zu verlassen und in die Geborgenheit des Brünner Konventes flüchten. Obwohl sie seit dem Jahre 1437 versuchten, seine Tätigkeit in der Krone zu erneuern, gelang es ihnen auch mit der Unterstützung der Brünner Geschwisterbrüder nicht das Klosterleben wiederzubeleben. Die Güter wurden hinweggerafft und von ihren letzten Überresten mussten sie sich dann befreien, damit sie den Gang des Konventes halten könnten. Schon im Jahre 1444 wurden die Brüder wieder gezwungen, die Sicherheit in Brünn neu auszusuchen und von hier bemühten sie sich, zu ihren einstigen Waren auf dem Rechtswege zu kommen. Trotz ihrer Bemühungen nutzten die Kolonien des Klosters bis in die 60-ger Jahre des 15. Jahrhunderts der Stamm Tunkl von Brünnles. Laut dem letzten Willen Johann Tunkl aus dem Jahre 1466 sollte sein Sohn Georg die meisten Güter zurückgeben, damit sich die Augustinianer wieder in der Krone ansässig machen konnten. Die übriggebliebenen Einkommen, Ländereien, Bäche, einschließlich des Dorfes Budigsdorf, hat Georg den Augustinianern erst im Jahre 1477 zurückgegeben. Vier Jahre später tauschten es aber die Augustinianer mit GeorgTunkler gegen die Hälfte des Dorfes Závořice aus. Im Jahre 1513 kaufte Tunkl´s Erbe, einschließlich der Rekonstruktion über das Kloster usw., Ladislav von Boskowitz (+1520), unter dessen Schutz die Augustinianer in Budigsdorf ein wenig ruhige Jahre erlebten. Als im Jahre 1542 der letzte Prior des Klosters Krone der St. Maria Filip Goesswein zu dem Brünner Prior gewählt wurde, eroberte die Güter des Klosters der eifrige Lutheraner Kryštof von Boskowitz. Sämtliche Bemühung sie zurückzubekommen gingen leer aus, und so blieb seit der Hälfte des 16. Jahhunderts das Kloster Krone verlassen. Das Dorf Budgisdorf blieb aber im Besitz der Augustinianer, auch weiterhin gehörte dem Kloster in Gewitsch bis zu seiner Auflösung im Jahre 1784. Religiöser Fond, der das Eigentum des aufgelösenen Klosters verwaltete und dann im Jahre 1790 das Budigsdorf dem Grafen Alois Josef von Liechtenstein verkaufte, der es in seine Mährisch - Trübauer Herrschaft eingegliedert hat. Bis zu dieser Zeit verband das Budigsdorf mit den gemeinden des heutigen tschechischen Teils der Region gemeinsame Herrschaft. Aus dem einstigen Kloster Krone St. Maria sind bis heute markante Ruinen auf dem Hügel über dem Fluss erhalten. Den Namen des aufgelösten Klosters übernahm die auf den Grundstücken des damaligen Klosterhofes, der im Jahre 1771 in die Grundstücke zerstückelt wurde, enstandende Ortschaft.